European Marketing Agenda 2021: Die Top-Themen der Unternehmen

European Marketing Agenda 2021: Die Top-Themen der Unternehmen

Der Deutsche Marketing Verband hat diese Woche die Ergebnisse der “European Marketing Agenda 2021” vorgestellt. Verbandspräsident und Autor, Dr. Ralf Strauß, hat in dieser Studie knapp 4.800 Marketingverantwortliche in sieben europäischen Ländern befragt, um herauszufinden wie sich die European Marketing Agenda in Corona-Zeiten verändert.

Nicht wirklich verwunderlich verändert(e) Corona die derzeitige Wahrnehmung und die vordergründigen Aufgaben im Marketing.

Dies sind die aktuellen Top-Prioritäten der europäischen Marketer:
1. Fokus auf Digitalisierung  (+14,1 % ggü. Vorjahr)
2. Optimierung Marketing Operations (wie z.B. CRM, Websites, E-Commerce) (im Vorjahr noch nicht genannt)
3. Optimierung Marketingcontrolling (+10,5 % ggü. Vorjahr)

Meine Wahrnehmung dazu:
Die Covid-19 Pandemie wirkt seit 2020 wie ein Durchlauferhitzer für die Digitalisierung von Prozessen im Unternehmen. Dabei ist die oben als Prio 1 benannte Digitalisierung ein großes Wort, das Alles und Nichts heißen kann:

Technisch gesehen mussten sich Unternehmen durch den Zwang zum Homeoffice von heute auf morgen Gedanken über die schlicht technische Lösung (Datenanbindung, Sicherheitsfragen etc.) für ihre Mitarbeiter, die bislang nicht remote gearbeitet hatten, machen. Neue Herausforderungen brachte Homeoffice auch für das Thema Kollaboration: Mit welchen Tool, auf welchen Wegen, nach welchen Routinen arbeite ich mit den Kollegen zusammen, wie und wo spreche ich mich ab?

In meinem Arbeitsalltag erfahre ich, wie unterschiedlich das Thema Digitalisierung bei Unternehmer:innen belegt ist. Selbst bekannte Unternehmen kämpfen mit dem Thema CRM, einer Datenintegration und der Festlegung wer welche Daten sehen benötigt. Ganz zu schweigen von einer echten Marketingautomatisation und dem vielversprechend klingenden Data Driven Marketing – auch zwei der häufig verwendeten Schlagworte, bei denen nicht viele Protagonisten wissen, mit welchen Daten man diese wirklich mit Leben füllen kann. Bevor nämlich irgendetwas automatisiert funktioniert, ist echte Handarbeit nötig. Das scheint Vielen Unternehmer:innen noch nicht klar zu sein.

Definitiv stellt Digitalisierung Unternehmen vor Herausforderungen, die die gesamte Unternehmensstrategie und alle operativen Prozesse betreffen. Digitalprojekte sind äußerst selten isoliert sondern betreffen unterschiedlichste Unternehmensprozesse. Digitalisierungsprojekte sind häufig auch mit einer operativen Restrukturierung verbunden.

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